Schulprogramm

XV. Schulentwicklung

  • Interne Unterrichtsevaluation

    Diesem Bereich wird künftig in größerem Umfang Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Fachschaften der Schule haben intensiv an den schulinternen kompetenzorientierten Curricula gearbeitet, die nun schriftlich für alle Fächer vorliegen. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen haben moderne Unterrichtsformen kennen gelernt und setzen sie ein. Im Zuge stärker werdender Teambildung im Kollegium wird die Evaluation gemeinsamer Unterrichtsvorhaben ein wichtiges Feld der Optimierung und der weiteren Schulentwicklung darstellen.
  • Weiterentwicklung des Förderkonzepts für die Mittelstufe im Gebundenen Ganztag

    In den Klassen 5 und 6 sind im Rahmen des Gebundenen Ganztags Lern- und Förderzeiten eingerichtet worden, die sich bereits bewährt haben. In einem Silentium bearbeiten die Schülerinnen und Schüler an vier (in der Jahrgangsstufe 5) bzw. drei (in der Jahrgangsstufe 6) Tagen die Lernzeitaufgaben für die Hauptfächer in den Lernzeiträumen, andere erhalten in Fachräumen eine zusätzliche Förderung. In allen Räumen stehen zusätzliche Fördermaterialien zur Verfügung. Die Besetzung der Räume ändert sich von Woche zu Woche, sodass allen Kindern die Möglichkeit der Fachförderung eröffnet werden kann.

    Die Lernzeiten in der Mittelstufe werden anders strukturiert werden müssen, denn mit zunehmendem Alter soll das eigenverantwortliche Lernen gefördert bzw. gesteigert werden. Anzustreben ist, dass die Schülerinnen und Schüler Recherchemöglichkeiten zur Verfügung stehen und sie verstärkt die Möglichkeit der gegenseitigen Hilfe (vgl. das Projekt „Schüler helfen Schülern“) nutzen.

    Die Steuergruppe zum Ganztag wird ein Konzept ausarbeiten, das es im Laufe des Schuljahrs weiterzuentwickeln gilt, sodass es zum Schuljahresbeginn 2012/13 greifen kann.
  • Kooperation mit außerschulischen Partnern

    Die in den vergangenen Jahren bestehende Kooperation mit der Wirtschaft (z.B. mit den Firmen Henkel und Vodafone) soll intensiviert bzw. wieder aufgenommen werden. Wünschenswert ist es, eine vertraglich abgesicherte Kooperation zu initiieren, die unser Profil als berufs- und ausbildungsfreundliche Schule zu schärfen vermag. Die Fachschaften Sozialwissenschaften und Englisch sind ob ihrer weitreichenden Erfahrungen prädestiniert, dieses Vorhaben voranzutreiben.

    Die Kooperation mit einer Universität im Sinne der wissenschaftspropädeutischen Ausbildung ist ein Zukunftsprojekt, das es zu entwickeln und umzusetzen gilt. Denkbar ist eine institutionalisierte Verbindung zu einer Universität, so dass unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eröffnet wird, das universitäre Arbeiten besser als bisher kennen zu lernen.
  • Ausbau des bestehenden Programms zur Gewaltprävention

    Die Teilnahme an dem EU-Projekt Peer Mediation (Streitschlichtung) soll als Grundstein für den Ausbau zur Gewaltfreien Schule dienen. In diesem Kontext seien die enge Zusammenarbeit des Comenius-Gymnasiums mit den Projektpartnern aus vier verschiedenen Ländern (Italien, Frankreich, Polen, der Türkei) sowie mit der Fachstelle für Gewaltprävention, der Polizei in Oberkassel, dem Abenteuerspielplatz im Stadtteil und weiteren Schulen in Düsseldorf genannt. Letztere sind im Netzwerk „Gewaltprävention an Düsseldorfer Gymnasien und Gesamtschulen“ verbunden, auf dessen Arbeitsitzungen der Grundstein für die Fortsetzung der im Rahmen des Comenius-Projektes begonnenen Arbeit gelegt werden wird. Ferner sollen weitere Fortbildungen zu den Themen „Anti Mobbing“ und „Regeln des Zusammenarbeitens“ dafür sorgen, dass möglichst viele Kolleginnen und Kollegen „einsteigen“ in die bereits an unserer Schule institutionalisierte Praxis des Klassenrates und der jahrgangsübergreifenden Teamarbeit zur Umsetzung festgelegter Regeln des Zusammenarbeitens.